Pfeilflug 1998 e.V.

Pfeilflug 1998 e.V.

Bogensport in Wolfsburg


Bogenarten

Quelle:Wikipedia
 

Der Bogen ist eine Abschussvorrichtung für Pfeile. Seit der ausgehenden Altsteinzeit
(30.000 –10.000 v. Chr.) nutzen Menschen Pfeil und Bogen sowohl als Jagdwaffe als
auch seit der Jungsteinzeit als Waffe bei kriegerischen Auseinandersetzungen. Heute
dient der Bogen primär als Sportgerät und ist vom deutschen Waffengesetz nicht er-
fasst. Die Bogenjagd und das Bogenfischen sind in der Bundesrepublik Deutschland
verboten.
Ein Bogen besteht stets aus einem elastischen,, stabähnlichen Gegenstand, dem
eigentlichen Bogen, dessen Enden durch eine Schnur, der Bogensehne, verbunden
werden. Bögen werden traditionell aus Holz, Horn und Tiersehnen gefertigt; ein hoch-
wertiger Kompositbogen erforderte einen aufwendigen mehrmonatigen Herstellungs-
prozess.
Der Bogen selbst kann in fünf Abschnitte gegliedert werden: einem meist starren
Mittelstück, das als Griff für den Bogenschützen dient, zwei daran anschließende
flexible Wurfarme und den beiden abschließenden Bogenenden, an denen die Bogen-
sehne befestigt wird. Beim Einhängen der Bogensehne müssen die Wurfarme ge-
krümmt werden, dies sorgt für die Vorspannung des Bogens. BeimAusziehen der
Bogensehne, dem Spannen, werden die Wurfarme stärker gekrümmt und speichern
Energie. Diese sorgt beim Loslassen der Sehne für die Beschleunigung eines eingeleg-
ten Pfeils. Das
Prinzip ist mit dem einer Sprungfeder vergleichbar.

Die zum Spannen nötige Kraft wird als Zuggewicht bezeichnet und aus historischen
Gründen häufig in englischen Pfund angegeben. Das maximal mögliche Zuggewicht
eines Bogens wird maßgeblich durch die Steifheit der Wurfarme vorgegeben. Sie kann
mehr als 100 Pfund betragen, was einer Kraft von 444 N entspricht. Für resultierende
Endgeschwindigkeit eines Pfeiles ist zusätzlich der Wirkungsgrad entscheidend, d. h.
der Grad, mit dem der Bogen die gespeicherte Verformungsenergie in kinetische
Energie umwandeln kann. Nicht nutzbare Energie verpufft in der nötigen Beschleu-
nigung der Wurfarme selbst.

Die gängigste Form des Bogens ist der Rechtshandbogen. Dies bedeutet, dass der
Schütze den Bogen
mit der linken Hand hält und die Bogensehne mit der rechten Hand
spannt. Man bezeichnet den Schützen auch als Rechtshandschützen. Bei einem Links-
handbogen
bzw. Linkshandschützen kehren sich die Verhältnisse um. Die Wahl des
Bogens wird aber keineswegs nur durch die Händigkeit des Schützen bestimmt, son-
dern auch durch dessen Augendominanz. Die Sehne mit dem Pfeil wird zu dem domi-
nanten Auge geführt, weil dieses das Zielen übernimmt.


 

 

 


 

 

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